Gewohnheiten ändern: 5 wertvolle Tipps für ein positives Leben

Gewohnheiten erleichtern es uns, erfolgreich durch den Tag zu kommen. Wir alle haben Gewohnheiten, die wir Tag für Tag wiederholen, manche gut, manche schlecht. Oft halten wir es für schwierig, eine gute Gewohnheit zu bilden oder eine schlechte Gewohnheit zu ändern. Wir haben diesen Leitfaden erstellt, um dir zu zeigen, wie Gewohnheiten funktionieren und wie du gute Gewohnheiten anlegen kannst. Setze die 5 Tipps um und deiner neuen Gewohnheit steht nichts mehr im Wege.

Gewohnheiten ändern - 5 Tipps
Gewohnheiten ändern - 5 Tipps

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Gewohnheit?

Eine Gewohnheit ist ein wiederkehrendes Verhalten, welches wir immer wieder ausführen. Die Wiederholungen fangen meist klein an. Wenn wir dieses Verhalten oft genug ausführen, wird es aber schnell zu einer Gewohnheit werden.

Wenn du mit dem Jammern und Klagen aufhören willst, wird es einige Zeit dauern, bis du eine neue Gewohnheit entwickelt hast. Beginne mit einer einfachen Änderung und baue diese dann jeden Tag ein kleines Stück aus.

Es gibt unzählige Vorteile, warum das Entwickeln von Gewohnheiten und Routinen eine gute Idee ist. Wenn du es dir zur Gewohnheit machst, jeden Morgen aufzustehen und ein großes Glas Wasser zu trinken, wirst du mehr Energie haben und dein Körper wird es dir danken.

Um mit der Bildung guter Gewohnheiten zu beginnen, sollten wir eine Veränderung vornehmen. Diese Veränderung sollte so klein sein, dass wir sie mit der Zeit ausbauen können.

Wie bilden wir eine Gewohnheit?

Lass uns darüber ein wenig nachdenken. Es wäre ziemlich einfach, in den Tag zu starten und zu sagen „Okay, heute werde ich viel Wasser trinken“, aber sobald wir dann aufgestanden sind und unter der Dusche stehen, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass wir den guten Vorsatz bereits vergessen haben. Wir fallen wieder in unsere alte Gewohnheit zurück und greifen zu unserem bekannten Getränk, oder noch schlimmer, wir trinken nichts!

Du solltest etwas finden, um diese neue Gewohnheit mit etwas zu verbinden, das dir wichtig ist.

Beispiel: Du möchtest mehr Wasser trinken. Das ist dir wichtig, weil es deine Gesundheit und dein Wohlbefinden verbessert. Wenn du jetzt jeden Tag mehr Wasser trinken möchtest, solltest du sicherstellen, dass eine Wasserflasche oder ein Wasserspender in deiner Nähe oder an deinem Arbeitsplatz steht. Dadurch sind die Hürden geringer und die Wahrscheinlichkeit höher, dass du dieses neue Verhalten auch regelmäßig umsetzt.

Gewohnheiten bilden
Gewohnheiten bilden

Ein anderes Beispiel wäre die Gewohnheit positiver Gedanken. Dir ist es wichtig, dein Mindset positiv zu beeinflussen und das negative Gedankenkarussell zu durchbrechen? Damit das gelingt, könntest du jeden Tag mit dem Lesen einiger motivierender Zitate über Erfolg beginnen. Auch positive Affirmationen sind hier sehr hilfreich.

Um eine Gewohnheit zu etablieren, müssen wir sie Tag für Tag wiederholen. Über die Mindestzahl der Tage streitet sich die Fachwelt. Einige sagen 30 Tage, andere 60 Tage und wiederum andere sprechen von 90 Tage. Im Durchschnitt sollten wir also die Dinge 60 Tage lang wiederholen, bis es zu einer Gewohnheit geworden ist.

Ich bin überzeugt, dass es von der gewünschten Gewohnheit abhängt. Ist es etwas, was du liebst und gerne tust? Dann können 30 Tage bereits ausreichen. Ist es etwas Neutrales, benötigen wir dafür meist 60 Tage und mehr. Ist es wiederum etwas, was uns schwerfällt, dann kann es schon mal 90 Tage und länger dauern.

Die größte Schwierigkeit beim Anlegen von Gewohnheiten ist das kompromisslose durchhalten. Hierfür benötigen wir einen starken Willen, ein klares Ziel und viel Geduld. Doch dazu später mehr.

Bei welcher Gewohnheit solltest du anfangen?

Diese Frage lässt sich nur schwer beantworten, da für jeden Menschen andere Dinge wichtig sind und wir unterschiedliche Prioritäten haben. Ich möchte dir aber ein paar Beispiele für neue Gewohnheiten zeigen.

Wann hattest du das letzte Mal einen großartigen Tag? Ist es für dich ungewöhnlich, jeden Tag glücklich und energiegeladen zu sein und Spaß zu haben? Ich finde, es ist viel einfacher, an meinen freien Tagen glücklich zu sein als an einem typischen Arbeitstag. Mit Gewohnheiten konnte ich auch die Arbeitstage in einen großartigen Tag verwandeln.

Gute Gewohnheiten sind etwas, welche man sich aneignet und die einem ermöglichen, jeden Tag ein wenig besser zu machen. Steh etwa eine halbe Stunde eher auf und nutze die Zeit nur für dich. Lies ein schönes Buch, meditiere, treibe Sport oder schreibe die Dinge auf, für die du dankbar bist. Dadurch startest du schon viel motivierter und energiereicher in den Tag. Das ist effektiver, als wenn du die halbe Stunde noch im Bett gelegen und immer wieder auf Snooze-Taste deines Weckers gedrückt hättest.

Positive Gewohnheiten entwickeln
Positive Gewohnheiten entwickeln

Es gibt viele Beispiele für gute Gewohnheiten. Einige Beispiele sind:

  • Mehr Sport treiben
  • Geld sparen
  • Organisiert und pünktlich sein
  • Gesund ernähren
  • Pünktlich ins Bett gehen
  • Negative Glaubenssätze ablegen
  • Mehr lesen
  • Täglich etwas lernen
  • Meditieren

Alle diese Gewohnheiten haben einen positiven Einfluss auf dein Leben.

Bedenke: Jede Gewohnheit ist nur eine Gewohnheit und kann geändert werden. Wir können unsere Gewohnheiten selbst bestimmen und jederzeit ändern.

Wie man eine schlechte Angewohnheit ändert

Du möchtest gerne eine schlechte Gewohnheit ändern? Das ist eine gute Idee!

Einige Gewohnheiten, die wir haben, können leicht geändert werden. Doch oft haben wir schlechte Angewohnheiten, die tief im Alltag verwurzelt sind. Hierbei müssen wir uns bewusst für die Änderung entscheiden, um uns von den Alten zu lösen.

Beispiel: Du hast die Angewohnheit, deine Leistungen immer kleinzureden. Du hast etwas erfolgreich abgeschlossen und andere Menschen sagen, wie gut du das gemacht hast. Du reagierst darauf mit einem: „Ach, das war doch halb so wild“, oder: „Das kann doch jeder“. Mit diesem negativen Denken hältst du dich klein und verhinderst ein Wachstum deiner Leistung und deiner Persönlichkeit.

Doch wie können wir es umwandeln?

Erkennen und hinterfragen

Im ersten Schritt ist es wichtig, diesen Gedanken zu erkennen und ihn zu hinterfragen. Warum denke ich jetzt so? Kann ich nicht stolz auf meine Leistung sein? Im zweiten Schritt erkennst du diese Leistung an und sprichst sie deinem Handeln zu. Im dritten Schritt können dir auch positive Affirmationen zum Aufbauen des Selbstvertrauens helfen. Affirmationen wie: „Ich erkenne den Wert meiner Arbeit an und bin stolz darauf“ oder „Ich bin wertvoll“ können hierbei sehr unterstützend wirken.

Ziel setzen

Ein weiterer Schritt in Richtung veränderter Gewohnheiten ist das Setzen von Zielen und die Verknüpfung des Handelns. Wenn deine Gedanken jetzt klar sind, kannst du diese mit deinen Zielen verknüpfen. Das Ziel kann im oben genannten Fall wie folgt lauten: In 5 Monaten werden meine Leistungen von noch mehr Menschen erkannt und ich werde dadurch noch mehr Erfolg im Beruf haben (dieses Ziel dient als Beispiel und sollte in der Praxis detaillierter dargestellt werden).

Durch dieses klare Ziel wird es uns leichter fallen, die Gewohnheiten zu hinterfragen und neue zu implementieren. Solange, bis wir unser Ziel erreicht haben.

Zeit, Disziplin und Geduld

Neben der klaren Formulierung, Entscheidung und Zielsetzung benötigst du vorwiegend eins, Zeit. Denn ohne Disziplin, Geduld und Zeit wirst du keine positiven Ergebnisse erreichen. Hier heißt es dranbleiben und die neue Gewohnheit immer wieder wiederholen. Wenn du dann einmal eine Gewohnheit gebildet hast, wird es in eine Routine übergehen und du wirst es immer öfter durchführen, ohne darüber nachzudenken.

Die Wichtigkeit von Routinen

Gewohnheiten ändern - Routinen
Gewohnheiten ändern - Routinen

Ich habe damals angefangen, darüber nachzudenken, wie wichtig Routinen für unser Leben sind. Wir haben eine Reihe von Aufgaben oder Aktivitäten, die jeden Tag erledigt werden müssen. Wir erstellen eine tägliche Routine, die es einfach macht, unserem Zeitplan zu folgen. Dies ist der Teil, den wir am ehesten aus der Gewohnheit heraus tun.

Hierfür gibt es zwei Arten von Routinen, die sich dafür bewährt haben. Die Morgen- und die Abendroutine. Insbesondere wohlhabende und erfolgreiche Menschen schwören auf Routinen. Das hat auch seinen Grund. In diesen sprechen wir aber in einem gesonderten Beitrag, das würde diesen Artikel sprengen.

Wichtig ist: Eine Routine ist, wenn Sie jeden Tag die gleichen Sachen tun. Indem wir gute Gewohnheiten schaffen, werden wir anfangen, Veränderungen in unserem Leben zu bemerken, die wir vorher so nie bemerkt haben.

5 Tipps wie neue Gewohnheiten zum Erfolg werden

Tipp #1: Entscheidung treffen

Um eine Gewohnheit zu in dein Leben zu bringen, musst du als Erstes eine Entscheidung treffen. Entscheide dich bewusst für die Veränderung. Nur wenn du dahinterstehst, hast du den Willen und die Motivation, eine Gewohnheit in dein Leben zu integrieren.

Tipp #2: Ziele verknüpfen

Verknüpfe deine neue Gewohnheit immer mit einem Ziel. Je klarer das Ziel ist, umso klarer sind die Dinge, die du dafür tun musst. Daraus kannst du dir die wichtigsten Gewohnheiten ableiten und in deinen Tag integrieren. Aber übertreibe es nicht. Beginne erst mal nur mit einer Gewohnheit.

Tipp #3: Verwende Routinen

Neue Angewohnheiten eignen sich perfekt für tägliche Routinen und Rituale. Du hast bereits eine Morgenroutine, die du nach dem Aufstehen durchgehst? Perfekt, dann baue dort deine neue Angewohnheit ein. Je öfter du das wiederholst, umso eher ist die Gewohnheit ein neuer Teil deiner Routine und es fällt dir Tag für Tag leichter.

Tipp #4: Dokumentiere deine Erfolge

Dokumentiere deine Erfolge. Nutze hierfür ein Erfolgsjournal und trage täglich deine Erfolge ein. Schreibe auch deine neue Gewohnheit in dieses Tagebuch. Das hilft dir dabei, deinen Fortschritt im Auge zu behalten. Dadurch wird dir eher auffallen, wenn du von deinem Ziel abweichst und die neue Gewohnheit in Vergessenheit gerät.

Neben dem Erfolgsjournal kannst du aber auch ein Dankbarkeitstagebuch führen und deine neue Gewohnheit dort aufnehmen. Wie du es dokumentierst, ist am Ende egal, wichtig ist nur, dass du es tust.

Tipp #5 Zeit, Zeit und noch mal Zeit

Ich weiß, ich weiß… Ich habe es bereits mehrfach erwähnt, dennoch muss es noch mal gesagt werden. Die Zeit ist der härteste Gegner einer neuen Gewohnheit. Manchmal kann es 90 Tage und länger dauern, bis sich eine Gewohnheit etabliert hat. Hier benötigt man den starken Willen, am Ball zu bleiben und nicht die Motivation zu verlieren. Das ist neben der klaren Entscheidung auch der Hauptgrund, warum viele Menschen ihre Vorsätze von Silvester auf Dauer nicht umgesetzt bekommen. Viele Menschen geben einfach zu schnell auf und geben der Gewohnheit keine Chance, sich zu etablieren.

Bleib bei deiner Entscheidung, gib ihr Zeit und lass sie wachsen, bleib motiviert und diszipliniert. Es lohnt sich. Genieße deine Zeit.

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